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Es ist Freitag

#DankeDankeDanke

Freitagabend 22.00 Uhr, meine Beifahrertüre öffnet sich und mein Sohn steigt ein. Vergnügt, fröhlich und irgendwie beschwingt.

Gemeinsam fahren wir nach Hause.

Unterwegs erzählt er mir von den lustigen Aktionen des Abends. Von einem Spiel, welches sie durch die Nachbarschaft des Gemeindezentrums führte und bei welchem es diverse Hindernisse zu bewältigen gab.

Wir sind zuhause. Kurz darauf ist es ruhig. Mein Sohn ist in seinem Zimmer, ich gehe davon aus, dass er schläft.

Warum ich das alles aufschreibe?

Weil mich eine tiefe Dankbarkeit durchflutet. Gerade jetzt. Die Nacht umgibt mich. Ruhe kehrt ein. Und ich habe Zeit zu reflektieren.
Da gibt es Menschen, die haben sich für die Berufe Jugendpastor oder Jugendreferentin entschieden. Da gibt es eine Gemeinde, einen Kreis von Verantwortlichen, die haben sich vor vielen Jahren dazu entschlossen, Personalstellen genau dafür zu schaffen. Da gibt es Menschen, die Monat für Monat Geld geben, damit diese Stellen bezahlt werden können.

Und mein Sohn: Hat eine Gruppe ähnlich alter Jungs und Mädels. Hat einen Jugendpastor und das Mitarbeiterteam das sich kümmert. Bezugspersonen außerhalb der Familie. Erfährt von einem Gott, der vertrauenswürdig ist. In einer Sprache die er versteht. Lernt Werte zu entwickeln. Erlebt Action und Spaß. Und hat am Freitagabend einen Termin im Kalender, auf den er sich die ganze Woche freut.

PS. … und heute ist wieder Freitag 😊

Autorin: Eine Move-Teens-Mom, die uns diesen Text geschickt hat.
Das SV-Blogger-Team bedankt sich.

 

Ich verweile nachdenklich an der Haustür

Eine letzte Umarmung. Die Autotür fällt zu. Mein Mann fährt los. Mein Sohn winkt mir zu. Ich winke hinterher und verweile nachdenklich an der Haustüre.
Kids-Camp, beliebtes + geliebtes Zeltlager in den Pfingstferien. Jahr für Jahr. Wir haben deswegen unsere Urlaubspläne geändert, Jahr für Jahr. Weil der Sohn unbedingt zum KidsCamp möchte.
Ehrlich gesagt, es ist nicht wirklich ein Opfer. Denn es freut mich total, dass mein Sohn da unbedingt hin möchte. Jedes Jahr ist er begeistert. Jedes Jahr ein abgefahrenes Programm. Es sind Tage, die meinen Sohn prägen werden. Unbeschwerte Ferien, an die er in seinem späteren „Erwachsenleben“ zurückdenken wird. Meine Hoffnung ist, dass der Glaube an Gott, für ihn gerade auch durch solche Erlebnisse positiv assoziiert und bestärkt wird. Ums Lagerfeuer sitzen, von anderen jungen Leuten biblische Geschichten hören, ermutigt werden Gott zu lieben. Das alles in einem Kontext, der für Kinder und PreTeens wie geschaffen ist mit viel Zeit und Raum für Spaß und Action.

Als ich heute so an der Haustüre stand, dachte ich bei mir, dass das alles andere als selbstverständlich ist. Denn es könnte auch sein, dass es Jahr für Jahr an Pfingsten ein Vakuum gibt. Kein KidsCamp, kein Zeltlager, kein abgefahrenes Programm. Nämlich dann, wenn es keine Gemeinde gibt und keine Mitarbeiter die das alles stemmen. Und deswegen nutze ich die Tastatur an meinem Laptop um tief berührt ein herzliches D A N K E zu tippen:

  • Danke an die Gemeinde, welche die Struktur bildet für Kinder- und Jugendarbeit und diese somit überhaupt ermöglicht
  • Danke an die Mitglieder, dass sie Personalstellen zugestimmt haben, damit wir Jugendpastoren, Jugenddiakonische Mitarbeiter und FSJler haben
  • Danke, dass jemand vor Jahren diese tolle Arbeit gestartet hat (ich glaube es war der damalige Jugendpastor Michl Schneider)
  • Danke an Andrea Kaul und Micha Pfrommer, welche die Gesamtverantwortung haben
  • Danke an diese wiederum, dass sie investieren in viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Danke an das gesamte Mitarbeiterteam (weiß jemand, wie groß das Team ist?)
  • Danke an die Leute im Küchenteam (und danke, dass jemand an Nutella denkt – die Vorfreude hier war groß)
  • Danke für die Zeit, die ihr alle für Besprechungen, Vorbereitungen, kreative Arbeiten und für Verwaltungsarbeit eingesetzt habt
  • Danke für den Urlaub, den viele von euch extra nehmen um mitarbeiten zu können
  • Danke für alle, die durch ihre Spenden dazu beitragen, dass Kinder dabei sind, deren Familien diese Ferien nicht finanzieren können
  • Danke für alle Eltern, die ihre Kinder ziehen lassen
    90 Kinder sind es in diesem Jahr (!!)
  • Danke für …

Lasst mich wissen, welchen Dank ich vergessen habe.

Autorin: Eine KidsCamp-Kind-Mutter, die uns diesen Text geschickt hat.
Das SV-Blogger-Team bedankt sich.
PS. Das Foto haben wir von der www.ec-kidscamp.de Seite. Dort sind Bilder vom letzten Jahr und die aktuellen werden ebenfalls dort zu sehen sein.