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Der Tag an dem die Welt – Kopf – stand

Die Osterzeit – DAS Fest für uns Christen – steht uns unmittelbar bevor & dieses Mal werden es so ganz andere, ja einzigartige, Ostertage… spannend! Doch das Entscheidende bleibt gleich!

Wir wünschen dir, dass es unvergessliche Tage werden, in denen du ganz persönlich das Wunder von Ostern neu verstehen und erleben kannst. Dass du ganz neu Halt im Leben findest, durch den Gekreuzigten, als auch Auferstandenen.

Leider haben wir keinen Gottesdienst im großen Rahmen, aber umso mehr wollen wir die Möglichkeit des persönlichen Entdeckens feiern und hoffen, dass du dich darauf einlässt.

Wir wünschen dir, dass dein Herz ganz neu bewegt und erfüllt wird von Gottes überwältigender und grenzenloser Liebe, die besonders am Kreuz hell leuchtet. Es soll eine Zeit sein, die dich frei macht – weil er am Kreuz für alles bezahlt hat:

 

„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ Johannes 8,36

Was für eine enorme Zusage.

 

Wir wollen Karfreitag in einer etwas anderen Form als sonst entdecken. Und das erfordert Mut zum Ausprobieren & deine Bereitschaft, dich auf dieses Format einzulassen.

 

Was wird gemacht & wie?:

– Wir haben dir Material (siehe PDFs unten) erarbeitet, mit dem du den Karfreitag kreativ gestalten kannst.

– Das funktioniert alleine, als Ehepaar oder als Familie.

– In diesem Material stehen dir sowohl analoge als auch digitale Bausteine zur Verfügung.

Donnerstag: Material anschauen & überlegen was du freitags machen willst

Karfreitag: deine ausgesuchten Bausteine durchführen

 

Kreuz auf dem Balkon des Gemeindezentrums:

Wir haben ein Kreuz auf den Balkon des Gemeindezentrums, Gmünder Straße 70, Schorndorf –  gestellt und werden das nachts auch beleuchten. Gerne dürft ihr euch bei eurem Karfreitag-Spaziergang bewusst „unter das Kreuz stellen“ oder bei einem nächtlichen Spaziergang feststellen: gerade in dieser so dunklen Stunde, leuchtet die Kreuzesbotschaft besonders hell. Diese Botschaft ist unsere Hoffnung – das Zentrum unseres Glaubens. Jesus ist und bleibt die Hoffnung. Das sagt dieses Kreuz aus.

 

In diesem Sinne: der Herr segnet dich!

Viel Spaß beim Entdecken.

Liebe Grüße,

Deine Pastoren Jo Böker, Michl Schneider, Micha Pfrommer

 

PDFs und Erläuterungen:

1_Explore Karfreitag 2_Mein Tagesplan 3_Anhang für Explore Karfreitag 4_Get free Beichtspiegel für Karfreitag

Wenn du die Dokumente zum ersten Mal öffnest, könnte das evtl. nach viel Text aussehen. Nicht erschrecken lassen. Ihr müsst nicht alles machen & nicht alles lesen. Einfach Schritt für Schritt durchgehen, dann ist es entspannt. Dieser Tag soll dich nicht stressen & knechten, sondern inspirieren.

1_Explore Karfreitag ist das Startdokument, dort wird alles erklärt & beschrieben

Links:

Message zu Karfreitag:

https://youtu.be/-ALFOpdNefk

Abendmahls-Video:

https://youtu.be/9lPgcHG3qnk

Video von Bibelprojekt „Schuld & Sühne“:

https://dasbibelprojekt.de/videos/opfer-und-suehne/

Youtube-Lobpreis-Playlist zu Karfreitag:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLd2TBCP0tcXMFVQqpPfAvGOhCfkSqgD_u

Spotify – Karfreitag-Songs:

https://open.spotify.com/playlist/7mqU2bU73zTx90MAOYU7Ib?si=rMSH1Ov7TNSPQwZQbhWR4g

Spotify – Normale Lobpreislieder:

https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DXdgckExLlG1g?si=LENpeVDXQEK3sIxUM9KvUQ

 

Stille.

Unser Jahresthema für 2019 lautet: Be still – bei Gott zur Ruhe kommen. Gestern haben wir diesen Artikel auf dem Blog von Lissy Schneider entdeckt. Da er ganz wunderbar passt, posten wir ihn hier und freuen uns, wenn du ihn liest:

 

“Es ist interessant zu beobachten welche Gedanken die ersten sind zu Beginn eines Tages. Ist es die Sorge vor den bevorstehenden Aufgaben, ist es die Vorfreude auf ein Ereignis, ist es der Ärger über etwas Unausgesprochenes, ist es die Mutlosigkeit beim Hören der Nachrichten?

Stille wird gefüllt durch unsere Gedanken und Gefühle, durch die ersten Informationen, die mir das Radio, der Fernseher oder das Handy mit in den Tag geben. Und diese Gedanken, Gefühle und Informationen wachsen. Sie sind der Samen, der zu Beginn des Tages gesät wird. Dann, wenn die Seele noch ganz feinfühlig und sensibel ist.

Als ich meine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht habe war einer meiner ersten Anschaffungen ein Fernseher. Die Stille am Morgen, wenn ich aufstand, am Nachmittag, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, am Abend, wenn ich alleine in meinem Zimmer saß, schien unerträglich zu sein. Und so lud ich Fremde in mein Zimmer ein. Stimmen, die mir schon morgens erzählten, was sich nachts ereignet hat, während ich schlief. Serien, die mir erzählten, wie Beziehungen gelebt werden können, Filme, die immer nur den Anfang einer Liebesgeschichte erzählen und nie vom tagtäglichen Einerlei. Sie prägten, hinterließen ihre Spuren in Form von Gefühlen und Gedanken in meinem Leben. Erst nach einiger Zeit fiel mir auf, dass ich diesen Stimmen sofort Gehör schenkte, wenn sich die Stille um und in mir ausbreitete.

Ich entschied mich auf der Reise mit Jesus, dass seine Worte der Samen des Tages sein sollen. Ich will seinen Worten Gehör schenken. Sie sollen in mir wachsen. Stille ist der Nährboden für Gottes Wort. Ich wünsche mir, dass seine Hoffnung in meinem Herzen Wurzeln schlägt, auch wenn vieles so unverständlich ist. An seinen Frieden will ich denken, wenn ich mich von jemandem verletzt fühle. Ich wünsche mir, dass seine Liebe in meinem Leben Früchte trägt, auch dann, wenn mir jemand unsympathisch erscheint oder wir gegensätzlicher Meinung sind. Vergebung leben, barmherzig sein, nicht als altes Wort, sondern als gelebte Wahrheit. Ich brauche die Stille, diese ersten Worte in die Stille hinein. Noch bevor mein innerer Kritiker zu Wort kommt, mein Handy mir Informationen liefert, die mich unruhig machen. Noch bevor meine to-do-Liste mit mir redet oder die Aufgaben erwartungsvoll ihre Augen auf mich richten. Sie werden alle heute noch wahrgenommen werden, aber erst dann, wenn guter Samen gesät ist, der hoffentlich wächst und gedeiht im Angesicht des Tages und unter den erschwerten Bedingungen des Lebens.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erqicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereites vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Psalm 23

In der Stille philosophiere und diskutiere ich nicht. Es erschließt sich mir nicht jedes Wort und mein Leben spricht oft eine andere Sprache. Aber in der Stille halte ich meine Seele Gott hin und wünsche mir, dass seine Worte tiefe Wurzeln in meinem Herzen schlagen. Stille ist Nährboden für Gottes Worte, Werte und Weisungen.”

Blog Artikel aus Alltagsstückwerk  Stille von Lissy Schneider,

mit freundlicher Genehmigung der Autorin für die SV-Schorndorf