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#herausspazieren Poetry Slam

#Herausspazieren

…den ersten Schritt wagen,
raus gehen, aus dem gewohnten Umfeld, nicht stehen bleiben;
nicht verweilen, sondern los eilen;
bereit sein die eigenen vier Wände zu verlassen,
Fuß zu fassen, in einer Welt, in der Zweifel, Hass und Hoffnungslosigkeit herrschen;
Mut haben, Hoffnung genau dort hinzutragen;
Wir sind auf- und herausgefordert, genau in diese Welt zu gehen,
die für uns fremd und ungewohnt ist,
wir Angst haben, die Verantwortung nicht tragen zu können,
ich mich überfordert fühl, wühl und suche nach Antworten, Wegweisern;
ich oft kein Potenzial in mir sehe,
nicht verstehe warum gerade ich ausgewählt bin,
da raus zu gehen in diese Welt,
es gibt so viel was mich davon zurück hält,
was mir Angst macht,
ich keinen Mut hab,
ich denk ich versag;
als wäre es nur ein Spaziergang,
raus zu gehen, aus meiner Komfortzone,
meinen vier Wänden,
dem Umfeld in dem ich mich sicher fühl;

dabei merk ich, ich hab meinen Blick nicht erhoben, nach oben;
da wo meine Hilfe herkommt,
meine Hoffnung wohnt,
unsere Rettung thront;
ich hab das Kreuz übersehen,
das mir die Richtung zeigt,
den richtigen Weg weist;
das Kreuz als Zeichen dafür, das Jesus kam,
er kam um uns zu zeigen wie das geht,
wenn man das mit dem herausspazieren richtig lebt;
weil er liebt,
er sieht wie wir versagen und vergibt,
gibt uns neue Hoffnung,
Mut weiterzumachen,
die Möglichkeit alles zu schaffen;
dafür hat er alles gegeben,
nicht nur etwas, sondern sein ganzes Leben;
er lässt den Thronsaal, sein Königreich, Majestät und Herrlichkeit zurück,
um ein Baby zu werden, hier auf Erden;
er hat es gewagt, den ersten Schritt zu gehen,
herumzuspazieren,
los zu gehen, nicht stehen zu bleiben,
dem Ziel entgegen,
die Menschen zu sehen,
ihnen auf Augenhöhe zu begegnen;

er erniedrigt sich,
lässt seine Größe auf menschliches Maß reduzieren,
vielleicht 1,75m groß, unser Gott;
wer tut das schon?

nur ein Gott voller Barmherzigkeit,
der uns seine Liebe und Vollmacht zeigt,
er neigt dazu, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen,
sich für sie einzusetzen;
das Evangelium, die Gute Botschaft zu verkünden,
Jünger zu machen und Gemeinde zu gründen;

Er hat genügend Macht,
das er uns Kraft schenken kann, ihm das gleich zu tun,
ihn als Vorbild zu nehmen,
uns nicht dafür zu schämen;
zu dienen so wie er es tut,
nicht zu denken, dafür sind wir zu gut genug,
sondern zu lernen von seiner Demut & Barmherzigkeit,
bereit zu sein, über den eigenen Schatten zu springen,
zu fragen nach unserem Auftrag, dem Weg und wie das geht;

und dann da raus zu gehen, nicht stehen bleiben,
nicht verweilen, sondern los eilen;
lasst uns die eigenen vier Wände zu verlassen,
Fuß zu fassen in dieser Welt,
Jesus zeigt uns es gibt nichts und niemand der uns davon zurückhält.

Poetry Slam von Schifra Stadelmann im Gottesdienst am 07.10.2018

 

 

 

#Herausspazieren

Und du gehst daran vorbei!
Dieser Blick, die erhobenen Hände.
Es ist wie ein Hilfeschrei,
aber Du hast es eilig und außerdem hast du deine eigenen Sorgen und Probleme dabei.

Und deshalb gehst du dran vorbei!
Denn es ist egal,
es gibt so viele denen man helfen könnte,
es gibt sogar viele denen man helfen wollte.

Und du kennst genau die, denen du helfen solltest,
aber wir leben in einer Welt, in der alle sagen, dass Du nichts musst.
Es ist eine verstrickte Welt,
eine Welt, die unser Leben, unsere Probleme und Sorgen in den Vordergrund stellt.

Aus „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ wurde Selbstverliebtsein gewählt.
Unser Körper, unser MakeUp, unser Auto, unser Geld,
ist das Einzige, was noch zählt.

Der Mensch, Me, Myself and I wird in den Vordergrund gestellt.
Wir verurteilen schlechte Gewohnheiten, Sünde, mit einem Blick.

Und binden den Menschen hinter deren Rücken, mit unseren verachtenden Worten,
den Strick.
Wir merken nicht, wie wir uns in dieser oberflächlichen Welt verlieren,
wie wir Freundschaften, Vertrauen, ja die Liebe riskieren.
Wie wir uns als Christen, als aktive Nachfolger blamieren
und Jesus vollkommen aus den Augen verlieren.

Jesus sagt in Matthäus 25,40: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.
Was verstehen wir nicht daran?
Also lasst uns heute noch starten.

Lasst uns mit Liebe verschenken nicht warten
Lasst uns mit Freuden einander begegnen.
Und von ganzen Herzen den Nächsten segnen.
Lasst uns Probleme des Nächsten erkennen,
ihm helfen und ihn unseren Freund nennen.

Lasst uns die Augen öffnen und die Not dieser Welt sehen.
Lasst uns den Bedürftigen, ob geistlich, materiell oder körperlich, hingehen.
Lasst uns herausspazieren und den ersten Schritt wagen,
rausgehen aus der gewohnten Umgebung
nicht stehen bleiben,
nicht mehr verweilen,
sondern los eilen
dem Ziel entgegen, danach streben es zu erreichen.

Poetry Slam von Tanja Rosin im Gottesdienst am 14.10.2018

 

#Herausspazieren

Lasst uns herausspazieren und den ersten
Schritt wagen,
rausgehen aus der gewohnten Umgebung,
nicht stehen bleiben,
nicht mehr verweilen,
sondern loseilen
dem Ziel entgegen, danach streben es zu erreichen.
Denn das Ziel, manchmal sind wir selbst zu fragil,
es zu erreichen,
wir sollen die Botschaft weitergeben,
in unserem Alltag, unserem Leben,
nicht stehen bleiben,
sondern losgehen und sie verkünden,
dass Jesus gestorben ist für unsere Sünden,
also lasst uns Gottes Werkzeuge sein,
um Liebe weiterzugeben,
in unserem Alltag, unserem Leben,
lasst uns eine Quelle sein,
aus der jeder Gottes Liebe schöpfen kann,
also machen wir den Anfang,
und beginnen wir das Salz zu sein,
lasst uns die Botschaft streuen und uns dran
erfreuen, dass wir die Zeit sinnvoll nutzen und
nicht verschwenden,
ja lasst uns mit unserem Licht andere blenden und sie
dazu bringen hinzusehen,
hinsehen und zugehen, auf Gott und seine Gnade, die
da süsslich ist wie Marmelade,
die unser ganzes Herz erfüllt,
deshalb lasst uns auch andere Herzen erfüllen,
hinein in die tiefsten Rillen,
sie mit der Liebe Gottes anstecken, aufwecken und sie
dazu bringen Gott abzuchecken,
und lasst uns bereit sein für ihre Fragen,
für ihre Geschichten und Narben,
lasst uns offen gegen über ihnen sein und ihre Narben
mit der Liebe Gottes heiln.
Aber hä- Gnade was ist das überhaupt? Und wie kann
ich Salz sein, wenn ich die meiste Zeit sauer bin? Wie
kann ich Liebe weitergeben wenn ich mich oft selbst
nicht zurechtfind und dabei will ich die Zeit nutzen,
dass andere stutzen, wenn ich ihnen von meinem Gott
erzähle, dass er mich erwählt hat und ich ihn wähle,
wie funktioniert das alles überhaupt?
Und vorallem im Alltag, wenn ich ihn oft nicht
zu spüren vermag?
Gnade ist für den Kaffee morgens danke zu sagen,
nicht irgendjemanden einfach anzuklagen,
sondern Gespräche suchen und geduldig sein,
die Augen voller Barmherzigkeit,
Gnade ist, kleine Sachen zu vergeben,
die im täglichen Leben, im Alltag passieren,
wenn mich jemand verpetzt, versetzt oder verletzt,
dann bin ich barmherzig,
denn die Flamme der Liebe lodert in mir und sie
wird übergehen zu dir,
langsam, wenn ich dir von meinem Gott erzähle, der
mich erwählt hat und den ich wähle, den werd ich dir
zeigen und von meinen Wundern berichten, in denen
ich ihn sichten und erkennen konnte
und irgendwann lodert in dir auch die Flamme,
irgendwann preisen wir zusammen den Name,
unseres Herrn,
wir lodern zusammen, wir brennen für ihn,
so wie er für uns als Licht schien,
so sind wir nun das Licht, dass auf der ganzen
Welt weiterleuchtet,
ich bin die, die das Gras anfeuchtet und du
pflanzt die Samen,
und wir preisen zusammen seinen Namen und wir
schenken anderen ihr Licht,
und wir bringen den ganzen Raum zum lodern, lassen
Gott die Herzen anderer erobern.
Denn er ist der Mechaniker und wir seine Werkzeuge,
er ist der vor dem ich mich beuge,
und wir werden bald, ja so bald, den ganzen
Raum erhellen,
die Schulen, die Büros werden in hellen, göttlichen
Strahlen erglimmen,
und wir, ganz von Sinnen, werden da stehen als die
Gesandten, die da den Glauben anderer entbrannten,
die durch Geduld, Gnade, Zuversicht,
Gottes Liebe und Licht,
weitergegeben haben,
die wagen und einfach mal auf Menschen zugehen
und fragen: Bist du auch ein Gotteskind?
Denn das ist unsere Aufgabe und auch wenn ich
manchmal Grund habe zur Klage, wird meine Flamme
niemals erlöschen, sondern ewig weiterbrennen,
ihn beim Namen nennen und ich werde durch
die Welt spazieren, manchmal stark, manchmal
auf allen Vieren,
und ich werde in die Schule gehen und zum
Arbeitsplatz, und vielleicht werde ich mit einem
einzigen Satz, die Flamme eines anderen zum Brennen
bringen und das wird mir gelingen, denn er ist bei
mir und ja, auch bei dir.
Also lasst uns herausspazieren mit der Gewissheit,
dass er uns begleitet und auf unserem Weg leitet.
Lasst uns herausspazieren, manchmal stark,
manchmal auf allen Vieren,
lasst uns losgehen, andere ansehen und unseren
Glauben, unsere Liebe und Gnade in der Schule und
auf der Arbeit verbreiten, auf andere zuschreiten und
einfach offen sein und ganz wichtig- lasst uns sie
anstecken mit unserem Schein.

Poetry Slam von Lena im Gottesdienst am 28.10.2018

 

#Herausspazieren
Sie hat´s halt so gehört und es hat sie gestört und verstört
und vielleicht hat sie sich nur verhört
aber sie gab es weiter und leider verbreitete sich diese Nachricht über mich, wie ein Lauffeuer.
Und dann kommt´s auch an mich und ich
ich hör wie sich jemand beschwert
zu Unrecht und es blieb mir verwehrt
mich zu erklären und zu sagen, wie es wirklich war.
Sie haben mich verletzt,
mit der ganzen Welt vernetzt,
weil sie es halt so gehört, verhört hat.
Wie oft haben sie Jesus verspottet, verachtet,
vertrieben, verlacht
sich Lügen über ihn ausgedacht,
die Wahrheit verdreht,
damit er bloß geht?
Dabei hat er ihnen nichts getan
Nichts was ihr Verhalten hätte begründen können.
Und ER, der Einzige, der jeden Grund gehabt hätte, sich zu beschweren
und uns das Leben zu erschweren.
Er hat´s nicht getan.
Stattdessen ist er herausspaziert, bestens informiert
mit einem liebenden Blick und göttlicher Macht.
Aber er lässt es nicht raushängen.
Er entdeckt den Blinden
Er geht auf ihn zu
und er fragt:
Was willst du, dass ich dir tu ?
Was willst du, dass ich dir tu ?
Diese Hoffnung, die er gibt,
weil er ihn unendlich liebt,
– diese Hoffnung steht auf unserer Fahne geschrieben,
dass wir von Herzen andere lieben,
weil er es zuerst getan hat.
Den Nächsten sehen, nicht vorbeigehen
Not nicht einfach nur interpretieren,
sondern informieren, fragen und es wagen jemandem mit dem zu helfen, was er wirklich braucht.
Schorndorf, mein Ort, meine Heimat,
mein Zuhause, meine Welt
Und genau hier bin ich, sind wir als Gemeinde reingestellt.
Als Licht. Als Salz. Als Hoffnung.
Lasst uns nicht über alles beschweren, mitreden, weil wir´s so gehört haben
sondern lasst uns doch wehren
herausspazieren, informieren – wenn´s sein muss für Menschenrechte demonstrieren
Lasst uns dieser Hoffnung ein Gesicht geben
Nicht nur die Hoffnung die zuletzt stirbt , sondern die die zuerst hilft
Lasst uns unser Stadt Bestes suchen
und nicht einfach mit fluchen
Lasst uns Hoffnung bringen, fragen:
Wie kann ich dazu beitragen
diese Stadt zu unterstützen – sie mit Hoffnung zu beschützen.
Lasst uns herausspazieren, den ersten Schritt wagen
rausgehen aus der gewohnten Umgebung
nicht stehen bleiben
nicht mehr verweilen
sondern loseilen
dem Ziel entgegen
danach streben es zu erreichen.

Poetry Slam von Julia Rosin im Gottesdienst am 11.11.2018